Dies ist eine kompakte Übersicht zu Sr9009 — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
Stand 2026-08-01. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Akupunktur – Stechen der Akupunkturpunkte mit einer Nadel Moxibustion – Erwärmen der Akupunkturpunkte Akupressur – Drücken der Akupunkturpunkte Shiatsu – Massieren, Dehnen und Drücken am Körper oder entlang der Meridiane Fa Zhen („heiße“ Nadel) – Erwärmen und drücken Schröpfen – Saugen und evtl. bluten lassen Akupunkt Meridian Massage – Meridian & Akupunktur mit Stäbchen Akupunktmassage nach Penzel – Entlangstreichen, Drücken Tuina – Reiben und Massieren Klopfakupressurtechniken der sogenannten „Energetischen Psychologie“ oder „Psychologischen Klopfakupressur“, die jeweils Klopfen oder Pochen verwenden: Thought Field Therapy (TFT) Mentalfeld-Therapie (MFT) Emotional Freedom Techniques (EFT) Elektroakupunktur – Stromreiz Laserakupunktur – Bestrahlen Shiraku (japanischer Aderlass) – Bluten lassen Magnet-Akupunktur – Magnetfelder aufbringen Farbmeridiantherapie nach Christel Heidemann Farbpunktur nach Peter Mandel Meridianmassage Mudra indische Fingermodi Japanisches Heilströmen Jin Shin Jyutsu Meridianströmen Yin Yoga Stimmgabeltherapie Meridiane spielen auch in der Kinesiologie und der Tierkinesiologie eine wichtige Rolle.
Quellen: de.wikipedia.org
== Rezeption == Obwohl die Meridiane und die exakte Lokalisation der Akupunkturpunkte Anfang der 1990er Jahre von einem internationalen, von Achim Eckert angeleiteten Team erforscht wurden, ist die Existenz eines Meridiansystems gemäß der TCM nicht nachgewiesen. Laut Colin Goldner sind die Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin über Meridiane und Energieflüsse bis heute ohne jeden Beleg geblieben. Die Existenz von Meridianen wurde trotz vieler Forschung nie verifiziert. Annahmen der TCM wie die Existenz von Meridianen stammen aus einer vorwissenschaftlichen Ära und sind nicht plausibel. Eine französische Forschergruppe um Pierre de Vernejoul führte mittels radioaktiven Markern (Radiotracer) Experimente durch, um die Akupunkturpunkte zu identifizieren. Nach Ansicht der Autoren soll das beobachtete Ausbreitungsmuster dabei klassischen Meridianen folgen. Außerdem gab die Forschergruppe an, dass etwa nur 5 % der verabreichten Radiotracer über Blut- und Lymphgefäße transportiert wurden. Andere Untersuchungen durch die Arbeiten von Robert Guiraud und Mitarbeitern konnten dies nicht verifizieren. Sie konnten im Gegenteil zeigen, dass die applizierten radioaktiven Marker gewöhnlich über Venen und Lymphgefäße drainiert wurden und dabei nicht postulierten Meridianenverläufen folgten. Auch konnte beobachtet werden, dass sich entsprechende Abflussbahnen verzweigen konnten sowie Venenstauungen den Abfluss behinderten. Ob die Marker an Akupunktur- oder Kontrollpunkten injiziert wurden, spielte dabei keine Rolle.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Yoshia Manaka (Hrsg.): Manakas Quantensprung: Essenz und Praxis der Akupunktur. 2004, ISBN 978-3-88136-217-7. Gabriel Stux, A. Jayasuriya: Tafeln zur Akupunktur. (I: Meridiane am Kopf, II: Meridiane am Rumpf, III: Meridiane am Bein). Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York / Tokyo 1982, ISBN 3-540-12087-4; Separatdruck aus: Gabriel Stux, A. Jayasuriya: Atlas der Akupunktur. ebenda 1982, ISBN 3-540-11737-7.
Quellen: de.wikipedia.org
Eine Bindegewebskapsel (lateinisch Capsula fibrosa) ist in der Anatomie die äußere Umhüllung eines Organs, deren derbe Hülle aus kollagenem Bindegewebe besteht. Solche Kapseln dienen der mechanischen Stabilität sowie der Abgrenzung der Organe und umhüllen beispielsweise Niere, Nebenniere, Milz, die Lymphknoten, Schilddrüse, Hypophyse, Spinalganglien, Meissner-Körperchen und Gaumenmandel. Bei den Keimdrüsen (Hoden und Eierstock) sowie den Schwellkörpern des Penis heißt die Bindegewebskapsel aufgrund der besonders dichten Faseranordnung und der daraus resultierenden weißen Farbe Tunica albuginea. In der Leber umgibt Bindegewebe die Blutgefäße und Gallengänge, was als Capsula fibrosa perivascularis bezeichnet wird. Von den Bindegewebskapseln gehen in vielen Organen Ausläufer in Form von unterteilenden Trennwänden (Septen, Einzahl Septum) in das Organinnere und untergliedern so das als Parenchym bezeichnete eigentliche funktionelle Organgewebe. Auch um Eiteransammlungen (Abszesse), um Fremdkörper und einige Tumoren bilden sich nach einiger Zeit solche Kapseln aus Bindegewebe. Hier dienen sie der Abgrenzung von gesundem Gewebe.
Quellen: de.wikipedia.org
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